Posted on Mrz 26, 2010

This is what the anti-christ looks like

Nachdem die Health Care Bill der Obama-Regierung endlich durchging, ist Obama nun offiziell einer der wichtigsten US-Präsidenten aller Zeiten. Einigen Amerikaner_innen ist das aber noch immer nicht so recht.
Ich freu mich ja schon fasst, dass 40% glauben, er sei Sozialist, aber andere Sachen sind noch witziger…

Eine vor kurzem veröffentlichte Umfrage von Harris Interactive war verantwortlich für immense Lachkrämpfe meinerseits. Harris befragte 2320 Erwachsene über ihre Meinung über Präsident Obama, hier die Ergebnisse:

  • 38 percent say he wants to take away Americans’ right to own guns.
  • 32 percent say he is a Muslim.
  • 29 percent think he wants to turn over the sovereignty of the United States to a one world government.
  • 29 percent think he has done many things that are unconstitutional.
  • 27 percent say he resents America’s heritage.
  • 27 percent say he does what Wall Street and the bankers tell him to do.
  • 25 percent say he was not born in the United States and so is not eligible to be president.
  • 25 percent say he is a domestic enemy that the U.S. Constitutions speaks of.
  • 23 percent say he is a racist.
  • 23 percent say he is anti-American.
  • 23 percent say he wants to use an economic collapse or terrorist attack as an excuse to take dictatorial powers.
  • 20 percent say he is doing many of the things that Hitler did.

Republicans are hilarious.

Posted on Jan 23, 2010

"We want to take our country back!"


“Bury Obamacare with Kennedy“. Jetzt spinnens komplett.
Das Problem ist offensichtlich und doch wollen vor allem die davon Betroffenen nichts davon hören: die Medienlandschaft der USA ist zweigeteilt. Vor allem die republikanischen Medien verbreiten gezielt Lügen über die “Gegener_innen” – das wären somit alle Demokrat_innen und ein Präsident Obama gibt eine tolle Zielscheibe ab, neben den Daueraffären von Bill Clinton.

Da wird auf Begriffen herumgeritten (“Czars” – glauben die Menschen wirklich, dass diese nur im Entferntesten etwas mit den Zarren Russlands zu tun hätten?), die Meinungen & Behauptungen der Medien und führenden Republikaner (außer Sarah Palin eh nur Männer) ohne jegliches Hintergrundwissen wiedergegeben und auch mal zu untergiffigen Beleidigungen gegriffen – wie “Obama = Hitler” oder eben”Bury Obamacare with Kennedy”.

Mein vollster Respekt gebührt den Kollegen von New Left Media, die Videos wie eben das obige zur Aufklärungsarbeit machen.
Ein guter Artikel über die Arbeit Obama’s im letzten (und seinem ersten als Präsident) Jahr findet sich auf feuerhaken.org.

Posted on Nov 18, 2009

Ja, wenn die Leute sie haben wollen…

In etwa so soll Sarah Palin auf die Frage, ob sie bei der nächsten Wahl antreten und Präsidentin werden wolle, geantwortet haben.

Die Frau weiß, wovon sie spricht. Schließlich kam sie als Frau eines Ölunternehmers und ehemalige dritte Schönheitskönigin Alaskas von ganz unten, hat sich zur Bürgermeisterin ihrer Heimatstadt Wasilla hochgearbeitet, wo sie unter anderem versuchte Bücher wie Rotkäppchen zu verbieten und es schaffte, eine schuldenfreie Stadt 2006 mit 22 Millionen Dollar Defizit zu verlassen, um Gouverneurin zu werden – und sie wurde es.

Weswegen sie der über 70-jährige John McCain auch als Vizepräsidentin unter sich haben wollte. Eine Frau mit solchen Qualifikationen, die in ihrer Heimatstadt unter der Hand als gemein, rachsüchtig und rassistisch bezeichnet werden soll und nebenbei rechts-konservative Christin ist wäre schließlich die Ideale Vertreterin und Nachfolge für einen Präsidenten McCain gewesen, wäre ihm etwas passiert (um seine Gesundheit soll es ja nicht so gut stehen).

Dann wäre Sarah Palin eben Präsidentin gewesen. So wie sie es 2012 vielleicht sein will. Das nenne ich Konsequenz!